IGF - Interessengemeinschaft Fahrrad

Die IG-Fahrrad ist ein Verein zur Stärkung des Radverkehrs und der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur. Sie dient als Plattform für verkehrspolitische Arbeit und betreibt Lobbying für RadfahrerInnen.

Gerade in einer Großstadt wie Wien und angesichts der aktuellen Umweltdebatten stellt das Fahrrad das klügste, gesündeste und platzsparendste Nahverkehrsmittel dar. Daher fordern wir vollwertige verkehrspolitische Akzeptanz und Förderung für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel!

Fahren wir im Alltag Rad! Selbstbewußt und mit Freude.

CycleCinemaClub startet: Open-Air-Kino zum Selberstrampeln!

“Du machst das Kino!” Unter diesem Motto startet am Sa, 19.5., am Yppenplatz ein Open-Air-Kino der nachhaltigen Art: Wer gucken will darf strampeln! Denn der Eintritt für dieses Vergnügen ist zwar frei, aber kostet ein paar solidarische Schweißperlen: Der Strom für Bild & Ton wird auf 6 Generatorrädern erzeugt. Die Reihe unter dem Tiel “CycleCinemaClub” findet (mindestens) monatlich statt, alle Termine beizeiten hier. Der nächste ist schon fixiert: 17.6., Prater, Arenawiese. Das Projekt setzt einerseits die “BikeCommunityFilmNights” der IGF fort und andererseits eine lang gehegte Idee um, die dank eine engagierten Trios und der Stromradeln von IndyACT endlich nach Wien findet. 3,2,1, los!

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Lessons from Britain #3 – Boris Bikes bewegen London

Das Fahrrad ist das schnellste und daher beste Fortbewegungsmittel in der Stadt. Gilt das für jede Stadt gleichermaßen? Leihradsysteme machen es einem leicht dies auszuprobieren. Die Boris Bikes in London im Selbstversuch.

Im Vergleich gibt es einiges was sich die Wiener Citybikes von den Boris Bikes abschauen können: Netzdichte, zügiger Ausbau – vor allem die Anbindung wichtiger Orte mit entsprechender Größe der Leihstationen in der Stadt, wie Parks, öffentliche Einrichtungen, Museen; sowie einfaches zeitsparendes Entleihen. Allerdings gibt es auch etwas, dass in Wien wesentlich nutzerfreundlicher ist: das Tarifsystem.

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Schon 7.700 RadlerInnen bei “Radelt zur Arbeit” angemeldet!

Bereits 2011 war die IGF-Kampagne „Österreich radelt zur Arbeit“ erfolgreich gestartet, über 6.000 Mitradelnde hatten innerhalb eines Aktionsmonats 620.000 km zurückgelegt und so 100 Tonnen CO2 eingespart. 2012 sind nun schon 7.700 anggemeldet, und die teilnehmenden Teams befinden sich mittgen im aktuellen Aktionsmonat Mai. Sie versuchen vereint, das Aktionsziel zu erreichen: Mindestens die Hälfte der Arbeitstage dieses Monats zur Arbeit zu radeln und so attraktive Preise zu gewinnen! Motivationsaktionen ergänzen die Gewinnspielkampagne, vor kurzem die “Radlerjause” mit Bio-Äpfeln bei der Urania, Ende April das “Radler-Frühstück” am Opernring, wo die IGF gemeinsam mit Radbeauftragtem Blum Frühstückssackerl an die morgendlichen RadlerInnen verteilte.

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“Manifest für ein radverkehrsfreundliches Österreich” ist fertig!

Die London Times trat mit einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne und einem 8-Punkte-Manifest für eine Erhöhung der Radverkehrsfreundlichkeit und –sicherheit in Großbritanniens Städten ein. Die Radlobby IGF als Teil der bundesweiten Plattform Radlobby.at hat dies als Manifest für bestmögliche österreichische Rahmenbedingungen adaptiert und in Kooperation mit der Wiener Zeitung, die den Impuls dafür gesetzt hat, als 8 Punkte breit zur Diskussion gestellt. Aus den Vorschlägen, Anregungen und Ideen erarbeiteten die Radlobbies und der Rad-Blog der Wiener Zeitung “Freitritt” eine 10-Punkte-Fassung des Manifests, die am 10. Mai den zuständigen Ministerien übergeben wird und sich danach an das Parlament, die Landesregierungen und Gemeinden richtet. Damit entwickeln wir einen gemeinsamen Standpunkt zu den nötigen Verbesserungen für Österreichs AlltagsradfahrerInnen!

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Lessons from Britain #2 – Love London, Go Dutch – The Big Ride

Wie sorgt man dafür, das es im Wahlkampf wieder um Inhalte geht – vor allen Dingen um jene, die einem am Herzen liegen? Und wie kann man sicherstellen, das die Wahlversprechen präziser definiert und mit künftigen Projekten hinterlegt werden? Die London Cycling Campaign hat mit ihrer ,Love London, Go Dutch‘ Kampagne einen erfolgreichen Weg dafür aufgezeigt.

Wenige Tage vor den Bürgermeisterwahlen hat die London Cycling Campaign – LCC – ,The Big Ride’ organisiert, um noch einmal die Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse der RadfahrerInnen in der Stadt zu lenken, und auf ihre Kampagne ,Love London, Go Dutch’. Die Kampagne ist im Grunde ein vorgefertigtes Wahlversprechen mit recht präzise umrissenem Umsetzungsprogramm zur Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr. LCC hat lobbyiert, Druck aufgebaut und … gewonnen!

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Lessons from Britain #1 – I vote with my bike

IGF-Vorstandsmitglied Beatrice Stude hält sich zur Zeit in Großbritannien auf und bringt Erkenntnisse mit, die sich auch auf die Radverkehrssituation in Österreich und Wien umlegen lassen. Heute der erste Teil: Londons Bürgermeister Boris und seine Räder. Auch an der Themse wird zum Thema, dass sich „Städtväter entscheiden müssen: Autos oder Fahrräder.“ Bislang ist die Entscheidung in London zugunsten der Autos gefallen, das muss in Wien anders rum sein!

Mit dem Bestreben, weitere kontraproduktive Gesetze ins Leben zu rufen, zeigt die Politik in Österreich wie „ernst“ es ihr mit der Umwelt und Nachhaltigkeit ist. Gesetze wie die Helmpflicht, eine Reduktion des Alkohollimits auf AutofahrerInnenniveau, die weiterhin bestehende Radwegbenützungspflicht etc. sind eine Gängelung der NutzerInnen des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad. Dass auch FahrradfahrerInnen WählerInnen sind, wird hier allzu gern vergessen. Bei den anstehenden Bürgermeisterwahlen in London könnten die RadlerInnen das entscheidende Zünglein an der Waage sein.

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Falsche Antworten? Die Unfalldebatte braucht wirksame Lösungen und echte Analyse!

So absurd ist Österreich: Die Zahl der getöteten RadfahrerInnen steigt im Vergleich eines Jahresrhytmus von 2010 auf 2011 um respekteinflößende 31,25 Prozent, und schon denkt die Verkehrsministerin, vom KfV angeleitet, laut darüber nach, ob die Radfahrenden dieses Landes nicht mit Maßnahmen wie Handyverbot, Senkung der Promillegrenze und Helmpflicht vor sich selbst geschützt werden müssen. Dabei sind einerseits diese Maßnahmenspontanideen wirkungslos, um schwere Radunfälle zu vermeiden, und andererseits die Datenanalysen boulevardgerecht, denn: Genauer betrachtet sinkt die Unfallgefährdung für RadfahrerInnen!

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Seit 1. April: Zehn neue Fahrradwaggons der ÖBB im Regionalverkehr -Test!

2011 nutzten über 200.000 Menschen die Fahrradtransport-Angebote der ÖBB. Aufgrund dieser hohen Nachfrage setzen die Bundesbahnen ab April zehn neu adaptierte Fahrradwaggons auf folgenden Regionalverbindungen Österreichs ein: entlang des Donau- und Mur-Radwegs sowie Richtung Neusiedlersee.

Durch das auffällige Außendesign mit Fahrradmotiven sind die Wagen am Bahnsteig für die Fahrgäste leicht erkennbar. Sie bieten in der einen Waggonhälfte Abstellraum für 24 Fahrrräder und im direkt angrenzenden Großraumabteil 36 Sitzplätze. Damit können die Fahrgäste in der Nähe ihrer Räder Platz nehmen.

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Umfrage-Aktion zur RADpaRADe: Ich wünsche mir den Ring als…

Anlässlich der RADpaRADe, die für wenige Sonntagsstunden erlebbar macht, wie ein autofreier radfreundlicher Ring aussehen kann, fragen wir nach euren Wünschen für eine ideale Radverkehrslösung für den Ring. Denn an guten Fahrradtagen fahren tatsächlich pro Tag ähnlich viele Menschen auf dem Ringradweg, wie sie sich zur PaRADe einfinden. Nur leider auf einem viel zu schmalen, verwinkelten und konfliktreichen Radweg, wie er einer radfreundlichen Stadt an dieser zentralen Stelle unwürdig ist. Wir setzen uns keine gedanklichen Schranken: Autofreier Ring, Gegenverkehrslösung mit Radverkehr auf der Fahrbahn und Tempo 30, oder auch: Status Quo? Gebt eure Meinung ab, und gewinnt dabei eine feine Standpumpe!

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1.4., Zweite Wiener RADpaRADe: Wir setzen (uns) aufs Rad! Mit zwei Runden um den Ring!!

Alle Erwartungen wurden letztes Jahr übertroffen, als sich tausende RadlerInnen am Ring zwischen Burgtheater und Rathausplatz trafen, um gemeinsam in imosanter Schar mit dem Fahrrad um den Ring zu fahren. Ein Meer aus Fahrrädern erstreckte sich schon beim Start von der Universität bis zum Parlament. in Bewegung gehörte der Ring vom Schwedenplatz bis zum Rathausplatz ganz alleine den RadfahrerInnen. Die TeilnehmerInnen haben damit ein Statement abgegeben, dass Radfahren den WienerInnen wichtig ist: Radfahren gehört zu dieser Stadt, immer mehr! Heuer startet die RADpaRADe, die von der IGF mitorgansiert wird, in die 2.Runde, und das mit zwei Runden um den Ring!

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